Wie wählt man den richtigen Regelplan?
Die Auswahl folgt einem klaren Entscheidungsbaum:
- Wo wird gebaut? Gehweg → B-Reihe. Fahrbahn → A-Reihe. Knoten → C-Reihe. Längere Aufstellung → D-Reihe.
- Wie viel Restgehweg / Restfahrbahn bleibt? Bestimmt die Unter-Variante (I, II, III).
- Welche Tempozone? Tempo 30 → B-/C-Reihe meist OK. Tempo 50+ → genauere Prüfung.
- Wie lange? Bis 7 Werktage A/B/C. Länger → D-Reihe.
- Verkehrsführung änderbar? Wenn nicht (z.B. Bushaltestelle, Kreuzungsnähe) → Sonderprüfung.
Warum B II/2 in 90 % aller Glasfaser-Hausanschlüsse greift
Glasfaser-HSAs haben fast immer dasselbe Profil: 8–20 m Aufgrabung am Gehweg, Tempo-30-Wohnstraße, 2–4 Tage Standzeit, Restgehweg mindestens 1,00 m breit. Das ist die exakte Definition von B II/2 mit Notgehweg-Lösung.
Mehr Detail dazu im vertiefenden Blog-Artikel.
Wann reicht der Standard-Regelplan nicht?
Sechs Situationen, in denen Sie aus dem RSA-Standardbaukasten rausmüssen und einen Sicherer dazuholen oder einen individuellen Plan zeichnen lassen müssen:
- Kreuzungs-/T-Kreuzungs-Nähe (≤ 20 m)
- Hauptverkehrsstraße mit Tempo 50+
- Bushaltestelle im Wirkbereich
- Schulwege/Kindergärten (≤ 50 m)
- Aufgrabung > 7 Werktage
- Mehrere Aufgrabungsstellen auf derselben Straße