Was muss ein VZP enthalten?
Egal welchen Weg Sie wählen — jeder VZP braucht diese Bestandteile, sonst gibt es Rückfragen vom Bezirksamt:
- Titelblock mit Adresse, Maßnahme, Geltungsdatum, Verantwortlichem
- Maßstabsgetreue Skizze der Straße inkl. Gehweg, Fahrbahn, Aufgrabung
- Schilderbestückung mit korrekten VzKat-Nummern (z.B. Z 283), Aufstellpunkten und Abständen
- Zusatzzeichenwie „Anlieger bis Baustelle frei" — in Köln Pflicht
- Bemaßungen der Aufgrabung und der Schilderabstände
- Legende mit Schilderliste und Vorwarnzeiten
- Bezug zum Regelplan nach RSA 21 (meist B II/2)
Welcher Weg passt zu welcher Firma?
Selbst zeichnen lohnt sich, wenn Sie unter 5 VZPs pro Monat haben und einen CAD-erfahrenen Bauleiter im Team. Bei höheren Frequenzen ist die Lernkurve nicht wirtschaftlich.
Sofortplan ist der Standard für jeden, der regelmäßig (5+ VZPs/Mt) Hausanschlüsse, Glasfasercluster oder Baustellen abwickelt. Die Investition amortisiert sich nach ~ 3 Wochen.
Klassischer Sicherer ist sinnvoll für komplexe Einzelvorhaben (Knotenpunkte, Hauptverkehrsstraßen, Dauerbaustellen) oder wenn Sie die Anordnung komplett aus der Hand geben wollen.
Häufige Fehler beim Selbsterstellen
- Falsche Vorlauffrist: Schilder müssen 3 volle Werktage vor Wirksamkeit aufgestellt sein. Wer am Mittwochnachmittag aufstellt für Montag, hat keine 3 Tage Vorlauf.
- Falsches Zusatzzeichen:„Anlieger frei" vs. „Anlieger bis Baustelle frei" — Köln verlangt zweiteres.
- Falsches PDF-Format: Viele Ämter akzeptieren nur PDF/A-2b mit eingebetteten Schriften.
- Aufgrabung zu großzügig: Wenn Sie den Bereich zu groß einzeichnen, kommen Anwohnerbeschwerden.