Was das Schild bedeutet — und was es nicht bedeutet
Das Zeichen 142-10 warnt vor Wildwechsel. Das Sinnbild zeigt ein springendes Reh. Es wird auf Streckenabschnitten aufgestellt, die durch Wald, Feldflur oder andere Gebiete mit hohem Wildbestand führen und an denen Wildtiere die Fahrbahn häufig queren.
Wildwechsel ist besonders in der Dämmerung sowie in den Morgen- und Abendstunden ausgeprägt. Wildtiere treten oft unvermittelt aus dem Bewuchs auf die Fahrbahn und ziehen häufig in Gruppen. Ein Wildunfall kann schwere Schäden verursachen, weshalb das Zeichen zu vorausschauender, bremsbereiter Fahrweise mahnt.
Verhalten im Geltungsbereich
Geschwindigkeit verringern, besonders in der Dämmerung und bei schlechter Sicht, und die Fahrbahnränder beobachten. Bei einem auftauchenden Tier kontrolliert bremsen, das Lenkrad festhalten und nach Möglichkeit nicht ausweichen, um Kollisionen mit Gegenverkehr oder Bäumen zu vermeiden.
Häufige Fragen
Wann ist das Risiko eines Wildunfalls am höchsten?
Besonders in der Dämmerung sowie in den Morgen- und Abendstunden, vor allem im Frühjahr und Herbst, ist mit verstärktem Wildwechsel zu rechnen.
Wie verhalte ich mich, wenn ein Tier auf der Fahrbahn auftaucht?
Kontrolliert bremsen, das Lenkrad festhalten, abblenden und hupen. Ein riskantes Ausweichmanöver sollte vermieden werden, da Kollisionen mit Gegenverkehr oder Bäumen oft schwerer wiegen.
Was tun nach einem Wildunfall?
Die Unfallstelle absichern, die Polizei oder den zuständigen Jagdpächter informieren und das Tier nicht eigenmächtig mitnehmen. Die Polizei stellt eine Wildunfallbescheinigung aus.